Bachelor
Bachelor ist der Studien-Erstabschluss nach angelsächsischem Modell, in der Regel nach drei Jahren. In der Bachelorstufe müssen die Studierenden Leistungen von 180 ECTS-Punkten (Kreditpunkten), d.h. 60 ECTS pro Studienjahr, erbringen. Der Bachelor ist ein erster anerkannter Studienabschluss, der es erlauben soll, in die Arbeitswelt oder in ein Master-Studium zu wechseln.
Bachelor-Studiengänge im Überblick:
http://www.unibe.ch/studium/bachelor.html
BeNeFRi
BeNeFri ist ein Netzwerk zwischen den Universitäten Bern, Neuenburg und Freiburg. Ziel dieser Zusammenarbeit ist vor allem eine Koordination der Ausbildung zwischen den drei Universitäten.
http://www.unifr.ch/benefri/de/
Bei einem BeNeFri-Studiengang (z. B. Informatik, Erdwissenschaften) sind die Studierenden an einer der drei Universitäten eingeschrieben, können bzw. müssen aber an einer oder an beiden andern Universitäten Veranstaltungen belegen und auch dort Prüfungen ablegen. Die Rückerstattung der Fahrtkosten kann bei der Heimuniversität beantragt werden.
Alle Informationen dazu findest du unter:
http://www.unifr.ch/benefri/de/
Bibliotheken
Bibliotheken und Bücher sind aus einem Studium nicht wegzudenken. Wo ihr eure Fachliteratur findet, könnt ihr folgender Seite entnehmen:
www.biko.unibe.ch/bibliotheken.htm
Bologna
Unter dem Namen „Bologna-Reform“ wurden die Universitäts- und Fachhochschulstudiengänge in den letzten Jahren in der Schweiz reformiert. Diese Neustrukturierung dient der Angleichung der Studiengänge zwischen den einzelnen europäischen Ländern, um die Durchlässigkeit und Anerkennung zu gewährleisten.
Die wesentlichen Punkte dieser Reform sind:
- Einführung von zweistufigen Studiengängen (Bachelor- und Masterstudiengänge)
- Verwendung des europäischen Kreditpunktesystems (ECTS)
- Einführung eines vergleichbaren Systems von Titeln
Dekanat Das Dekanat ist ein Amt zur gemeinschaftlichen Vertretung und Verwaltung einer Fakultät. Der Dekan/die Dekanin ist ein Professor/eine Professorin des Fachbereichs und der/die oberste VerwalterIn der Fakultät. Auf dem Dekanat laufen alle Fäden des Fachbereichs zusammen. Das Dekanatssekretariat organisiert die Prüfungen und erteilt Auskünfte über organisatorische Fragen des Studiums an der jeweiligen Fakultät. Dazu gehören Auskünfte über Prüfungsvoraussetzungen, Anerkennung von bereits erbrachten Studienleistungen, Ergänzungsprüfungen etc.
Zu finden auf der Webseite deiner Fakultät:
Übersicht über die Fakultäten
Departement
Die einzelnen Studienfächer können als Departemente oder Institute organisiert sein. Diese sind je nach Grösse und Fach verschieden strukturiert. Für die Geschäftsführung sind in der Regel die als VorsteherInnen gewählten ProfessorInnen zuständig. Sie organisieren die Studienpläne, sind verantwortlich für das Studienangebot und beantragen die Anstellung von wissenschaftlichen Mitarbeitern, Assistierenden und Hilfsassistierenden bei der Universitätsleitung.
Die StudienfachberaterInnen der Departemente/Institute sind wichtige Anlaufstellen bei Fragen, die das Studienfach betreffen.
Departemente, Institute, Fakultäten und andere universitäre Einheiten findest du auf:
http://www.unibe.ch/organisation/fakultaeten.html
Dozentin / Dozent
Die Unterrichtenden an Hochschulen werden im Allgemeinen Dozentinnen und Dozenten (oder: Dozierende) genannt.
ECTS
Das Europäische Credit Transfer System (ECTS) ist ein System zur Anrechnung von Studienleistungen. 1 Kreditpunkt entspricht einem Arbeitsaufwand von 25-30 Stunden. 30 Kreditpunkte werden für ein Semester vergeben. 180 Kreditpunkte sind notwendig für den Erwerb eines Bachelorabschlusses (3 Jahre für Vollzeitstudierende), 90-120 Kreditpunkte für den Erwerb eines Masterabschlusses (1 ½ oder zwei Jahre für Vollzeitstudierende).
An der Uni Bern werden ECTS in der Regel nur für benotete Leistungen vergeben.
Weitere Infos unter
http://www.ects.ch
Einführungsstudium
Siehe Propädeutikum.
ExWi
Ist die Abkürzung für das Gebäude der exakten Wissenschaften. Ein Lageplan befindet sich auf
http://www.bau.unibe.ch/plaene/orientierungs.htm
Fachschaft
In der Fachschaft sind alle Studierenden einer Fachrichtung zusammengeschlossen. Unter ihnen werden FachschaftsvertreterInnen gewählt. Diese bieten Hilfe für Studierende und vertreten die Interessen des Faches aus Studierendensicht und - nicht zuletzt – organisieren Parties.
Eine Liste der Fachschaften findet sich unter
http://www.unibe.ch/campus/grup_fach.html
Fakultät
(Lateinisch „facultas“ = Wissensgebiet) Die Fächer eines bestimmten Lehrbereichs bilden zusammen die Fakultät und somit eine Lehr- und Verwaltungseinheit der Universität. An ihrer Spitze steht der Dekan / die Dekanin.
Siehe auch
http://www.unibe.ch/organisation/fakultaeten.html
Freie Leistungen
Die Bachelorstudiengänge bestehen in der Regel aus einem Major (früher: Hauptfach) und einem oder mehreren Minor (früher: Nebenfächer). Die Struktur ist in den jeweiligen Studienplänen festgelegt. In einigen Studienplänen ist vorgesehen, dass anstelle eines Minor (im Umfang von 15 ECTS) ‚Freie Leistungen’ im Umfang von 15 ECTS bezogen werden können. Dies bedeutet, dass man Veranstaltungen an der ganzen Universität Bern belegen kann. Voraussetzung ist, dass die Veranstaltungen vom anbietenden Institut entsprechend deklariert sind. Die Studierenden stellen sich die Veranstaltungen aus dem gesamten Angebot der Universität Bern (ohne die beiden medizinischen Fakultäten) selber zusammen. Auch ist es möglich, dass bei ‚Freien Leistungen’ Voraussetzungen für den Besuch von aufbauenden Veranstaltungen von den Instituten definiert werden. Es ist möglich, dass bei Platzknappheit Major-Studierende bevorzugt werden.
HG
Die Abkürzung HG steht für das Hauptgebäude der Universität Bern.
Ein Lageplan befindet sich auf
http://www.bau.unibe.ch/plaene/orientierungs.htm
Immatrikulation
Einschreibung an der Universität. Das „Was“, „Wie“, „Wo“ und „Wann“ findet ihr auf der Seite der Immatrikulationsdienste und Kanzlei:
http://www.imd.unibe.ch/
Institut
Die einzelnen Studienfächer können als Departemente oder Institute organisiert sein. Diese sind je nach Grösse und Fach verschieden strukturiert. Für die Geschäftsführung sind in der Regel die als Vorsteher/innen gewählten Professor/innen zuständig. Sie organisieren die Studienpläne, sind verantwortlich für das Studienangebot und beantragen die Anstellung von wissenschaftlichen Mitarbeitern, Assistierenden und Hilfsassistierenden bei der Universitätsleitung.
Die StudienfachberaterInnen der Departemente/Institute sind wichtige Anlaufstellen bei Fragen, die das Studienfach betreffen.
Departemente, Institute, Fakultäten und andere universitäre Einheiten findest du auf:
http://www.unibe.ch/organisation/fakultaeten.html
Legi / Unicard
Die Legi ist die elektronische Legitimationskarte der Universität Bern. Diese wird den Neustudierenden Ende Oktober direkt durch die Produktionsfirma zugestellt.
Sie muss dann jeweils zu Beginn eines neuen Semesters validiert werden.
Mit der Legi haben Studierende vielerorts Anspruch auf Vergünstigungen (z.B. Mensa, Schwimmbad, Theater, Kino, Buchhandlung).
Siehe auch
http://www.imd.unibe.ch/unicard.htm
Leistungskontrollen
Mit der Einführung der neuen (Bologna-)Studiengänge wechselt auch das Prüfungssystem. Neu wird auf grosse Blockprüfungen am Ende des Studiums verzichtet. Dafür werden die Studienleistungen kontinuierlich, d.h. zeitnah zur Stoffvermittlung, einer Leistungskontrolle unterzogen (studienbegleitendes Prüfen). Die Dozierenden bestimmen, welche Art Leistungskontrollen durchgeführt werden. Dies können z.B. Prüfungen, schriftliche Arbeiten (Proseminar- und Seminararbeiten) oder Vorträge/Referate etc. sein.
Major
Das Hauptfach in einem Bachelor- oder Masterstudiengang wird „Major“ genannt. Weitere Infos zur Studienstruktur, insbesondere auch zur Wahl und zu Kombinationsmöglichkeiten mit dem Minor (früher: Nebenfach) findest du unter:
Informationsstelle für Studierende / Studieninformationen
Master
Der Master kann im Anschluss an einen Bachelor erworben werden. Er dauert 1,5 bis 2 Jahre (90 – 120 ECTS) Darin wird das Fachwissen aus dem Bachelor ergänzt und in einer gewählten Richtung vertieft. Ein Masterabschluss ist einem Lizentiats- oder Diplom-Abschluss gleichwertig.
Master-Studiengänge im Überblick:
http://www.unibe.ch/studium/master.html
Mensa
Günstig essen an der Uni: Die Standorte der Mensen und die Menupläne findet ihr unter
http://www.mensa.unibe.ch/
Minor
Neben- bzw. Ergänzungsfach in einem Bachelor- oder Masterstudiengang. Ein Minor kann einen Umfang haben von 15 ECTS (früher: Ergänzungsfach), 30 ECTS oder 60 ECTS (früher: Nebenfach).
Im Studienplan ist geregelt, in welchem Umfang der entsprechende Studiengang als Minor für andere Studiengänge angeboten wird bzw. welche Minor-Angebote anderer Studiengänge akzeptiert werden und es wird auch der Umfang der/des für diesen Studiengang möglichen Minor festgelegt.
Sammlung aller Studienpläne und Studienreglemente
Weitere Infos zur Studienstruktur sowie eine Übersicht der an der Universität Bern angebotenen Minorstudiengänge findest du unter:
Informationsstelle für Studierende / Studieninformationen
Monofach
Als Monofächer bezeichnet man Studiengänge, die ohne Minor studiert werden. An der Uni Bern sind dies beispielsweise Theologie, Rechtswissenschaften, alle medizinischen Studiengänge und diverse naturwissenschaftliche Studiengänge, die aber zum Teil auch noch als Minor angeboten werden.
Weitere Infos zur Studienstruktur sowie eine Übersicht der an der Universität Bern angebotenen Minorstudiengänge findest du unter:
Informationsstelle für Studierende / Studieninformationen
Online-Legitimationserneuerung
Die Studierenden erhalten gegen Ende jedes Semesters ein E-mail () mit der Aufforderung, die Immatrikulationserneuerung selbstständig auf dem Internet vorzunehmen. Achtung: „students“-Adresse regelmässig checken! Und: Die Bearbeitungszeit ist jeweils beschränkt!
Mittels dieser Online-Studierendenverwaltung können Studierende uneingeschränkt jederzeit ihre bei der Universität gespeicherten Daten einsehen, teilweise verändern und downloaden.
Zum Login benötigt man auch hier den Benutzernamen und das Passwort der Universität (siehe Legitimationsbestätigung).
Online Legitimationserneuerung siehe unter:
https://www.advd.unibe.ch/
Weitere Infos dazu:
https://www.advd.unibe.ch/imd/onlineverwaltung.htm#2
Propädeutikum (manchmal auch Einführungsstudium genannt)
In einigen Studiengängen wird das erste Jahr des Bachelorstudiums als Propädeutikum bezeichnet, dessen Ziel es ist, Grundkenntnisse zu vermitteln, einen Überblick über das wissenschaftliche Gebiet zu geben und die Eignung der Studierenden abzuklären.
Proseminar
Proseminare stehen häufig am Studienanfang (später folgen Seminare) und dienen der Vorbereitung auf das wissenschaftliche Arbeiten, der Einführung in die Fachliteratur sowie der exemplarischen Anwendung wissenschaftlicher Arbeitstechniken. In der Regel muss man ein Referat und/oder eine kurze schriftliche Arbeit machen und es herrscht Anwesenheitspflicht.
RSL
RSL bezeichnet das Reglement über das Studium und die Leistungskontrollen an der jeweiligen Fakultät nach Einführung der Bologna-Reform.
(siehe unter Studienreglement)
RSP
RSP bezeichnete die früheren Reglemente über das Studium und die Prüfungen an der jeweiligen Fakultät vor Einführung der Bologna-Reform.
(siehe unter Studienreglement)
Seminar
In Seminaren setzt man sich vertieft mit einem Teilbereich des Faches auseinander. Dies geschieht üblicherweise in einem klassenähnlichen Rahmen, d.h. mit beschränkter Platzzahl. Vielfach werden im Rahmen von Seminaren Arbeiten geschrieben und/oder Referate gehalten.
STUB
Die StUB ist die zentrale Bibliothek der Universität Bern und zugleich öffentliche bernische Stadt- und Kantonsbibliothek. Sie besitzt rund 2,3 Millionen Bände auf 46 km besetzten Regalen. Die Stadt- und Universitätsbibliothek Bern wurde reorganisiert und ist jetzt Teil der Universitätsbibliothek Bern.
Zum Umgang mit den Bibliotheken empfiehlt es sich, eine Bibliotheksführung, die zu Studienbeginn z.B. in der Basisbibliothek Unitobler angeboten werden, mitzumachen.
Weitere Infos siehe:
www.stub.unibe.ch
Studiengang (Studienprogramm)
Ein Studiengang (oder Studienprogramm) ist hinsichtlich des Umfangs (ECTS) und der Struktur definiert und wird mit einem universitären Grad abgeschlossen: der Bachelorstudiengang nach 3 Jahren, der Masterstudiengang nach weiteren 1,5 bis 2 Jahren (bei Vollzeitstudium). Jeder Studiengang besteht aus mindestens einem Studienprogramm.
Eine Übersicht über alle an der Universität Bern angebotenen Studiengänge findest du im Studienführer unter Studiengänge:
http://www.studienfuehrer.unibe.ch/
Studienplan
Für jedes Fach an der Universität existiert ein Studienplan, in dem die Anforderungen und Rahmenbedingungen verbindlich festgelegt sind.
Im Studienplan findest du Angaben zu Umfang und zur Strukturierung des Studiums, zu inhaltlichen Schwerpunkten, zum Studienverlauf, zu Prüfungen, besonderen (Sprach-)Anforderungen usw. Er informiert auch über die obligatorischen Veranstaltungen, die Arbeiten und Praktika etc.
Studienpläne sind in der Regel auf den Websites der einzelnen Institute zu finden. Das Gesamtverzeichnis, nach Fakultäten geordnet, ist zu finden auf
http://www.rechtsdienst.unibe.ch
Daneben gibt es für die meisten Fächer auch leichter verständliche Informationen zum Studium, die ebenfalls auf den Institutssites gefunden werden können (meist unter "Studium").
Studienreglemente (siehe RSL und RSP)
Jede Fakultät hat ihr eigenes Studienreglement (RSL; früher RSP). Dieses zählt die möglichen Studienrichtungen (Majors und Minors) und Fächerkombinationen auf. Das Studienreglement legt die Regelstudiendauer, allfällige Studienzeitbeschränkungen, die allgemeinen Prüfungsmodalitäten und die möglichen Studienabschlüsse fest.
Die offiziellen Studienreglemente sind zusammengestellt und abrufbar unter
http://www.rechtsdienst.unibe.ch
Studienrichtung
Der Begriff „Studienrichtung“ bezieht sich auf den Studieninhalt. Die Bachelorstudiengänge werden einer oder mehrerer Studienrichtungen zugeordnet.
SUB
SUB ist die StudentInnenschaft der Universität Bern und vertritt die Anliegen der Studierenden. Zu ihren Dienstleistungen gehören unter anderem Wohnungs- und Stellenvermittlung sowie Rechtshilfedienst.
Für weitere Infos siehe
www.sub.unibe.ch
SWS oder Semesterwochenstunde
Eine Semesterwochenstunde steht für 45 Minuten Lehrveranstaltung, die ein Semester lang einmal pro Woche abgehalten wird. Wer also eine Vorlesung besucht, die wöchentlich stattfindet und 90 Minuten dauert, hat am Semesterende zwei SWS absolviert.
Tutorium
Ein Tutorium begleitet und vertieft meist eine Vorlesung. Diese kleinen Gruppen werden von Studierenden aus höheren Semestern geleitet.. Sie wiederholen, erklären und vertiefen den Lernstoff zusammen mit den Studierenden. Z.T. sind Tutorien freiwillig – es empfiehlt sich jedoch, davon Gebrauch zu machen.
Übung
In Übungen setzt man sich – ähnlich wie in Seminaren - vertieft mit einem Teilbereich des Faches auseinander. Auch hier ist die Platzzahl beschränkt. Üblicherweise sind Übungen etwas weniger aufwändig als Seminare – werden daher aber auch mit weniger ECTS abgegolten.
Unicardi Siehe Legi.
UniTobler
Die UniTobler hat ihren Namen von der Schokoladenfabrik, deren Räumlichkeiten die Universität übernommen hat. Wie sie zu erreichen ist, seht ihr unter
http://www.bau.unibe.ch/plaene/orientierungs.htm
UniS
Das S in UniS steht für Schanzeneck. Die Räumlichkeiten befinden sich im ehemaligen Frauenspital unweit des Uni-Hauptgebäudes und des Bahnhofs. Einen Lageplan findest du auf
http://www.bau.unibe.ch/plaene/orientierungs.htm
Vorlesung
Bei Vorlesungen handelt es sich meistens um frontale Lehrveranstaltungen, wie man sie aus der Schulzeit gewohnt ist. Oftmals geben Vorlesungen einen Überblick über ein Teilgebiet, während Proseminare, Seminare und Übungen sich vertiefter damit auseinander setzen.
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